Reise nach Dresden 2015

 

Am 13. September 2015, pünktlich um 8.15 Uhr begann unsere Reise nach Dresden. Alle schienen erwartungsfroh und heiterer Stimmung. Der komfortable Bus mit unserem ausgezeichneten Fahrer Jürgen brachte uns zügig nach Bad Salzungen. Im Kurhotel am Burgsee nahmen wir unser gutes Mittagessen ein. Der anschließende Spaziergang rund um den See sorgte für den nötigen Kalorienschwund.

Und wie geplant kamen wir am späten Nachmittag im Quality Hotel Dresden West an. Nach dem sich der Stau vor dem einzigen Fahrstuhl aufgelöst hatte, die Zimmer bezogen waren, erschienen alle gut gelaunt zum ersten gemeinsamen Abendessen.

Ausgeschlafen trafen wir uns zum Frühsport mit unserer Ärztin Ulrike Meier in freier Natur. Ulrikes Programm machte uns munter für den bevor- stehenden Tag. Nach dem Frühstück fuhren wir zur Besichtigung des Zwinger’s und der Frauenkirche. Die Orgelandacht und die Erläuterungen zur Geschichte der Frauenkirche waren sehr eindrucksvoll. Der Fußweg entlang des Fürstenzuges war informativ und sehr gefährlich: es waren Diebe unterwegs. Nach dem Mittagessen in der Kurfürstenschenke ging’s zurück zum Hotel. Mittagsruhe war angesagt. Das Abendessen im Ball- und Brauhaus Watzke war ein echter „Knüller“. Der Ballsaal animierte zu einem Tänzchen.

Am zweiten Tag in Dresden, nach dem munter machenden Frühsport, starteten wir zu einer Stadtrundfahrt. Frau Steffi Uhlig brachte uns die Stadt Dresden, links und rechts der Elbe, sehr anschaulich nahe. Das Jugendstilviertel und die gut renovierten Bürgerhäuser beeindruckten. Pfundsmolkerei „Der schönste Milchladen der Welt“, war ein richtiges Highlight. Der Pulverturm, in dem wir zum sächsischen Gelage geladen waren, überraschte durch sein Ambiente. Die Bänkelsänger führten uns durch ihren Gesang zurück in die Zeit von August dem Starken.

Die aufgetischten Speisen, wohl zubereitet, sättigten uns über die Maßen. Glücklich und ermüdet von dem ereignisreichen Tag sanken wir zur wohlverdienten Nachtruhe auf unser Lager.

Gestärkt durch Frühsport und Frühstück begannen wir den dritten Tag in Dresden. Unser erstes Ziel, die Kreuzkirche, erstaunte durch ihre Schlichtheit. Hell und ohne ablenkende Verzierungen schweifte der Blick durch das weitläufige Kirchengebäude und blieb haften an dem einfachen, beeindruckenden Kreuz im Deckengewölbe.

Danach gingen wir zur Hofkirche. Welch ein Kontrast. Die Hofkirche reich geschmückt und ausgestattet mit einer Silbermann-Orgel. Wir hörten ein herrliches Orgelspiel. Durchatmen!

Am Altmarktkeller wurde uns ein Mittagessen serviert. Die Besichtigung der Brühlschen Terrassen schlossen unser Vormittagsprogramm ab.

Ausgeruht und erwartungsfroh fuhren wir in’s Italienische Dorf zum Abendessen. Die schöne Atmosphäre und das vorzügliche Abendessen bereiteten uns auf das Erlebnis – Semper-Oper – vor.

Vornehm, in den ersten Reihen sitzend, lauschten wir der teilweise erstaunlichen, schönen Musik. Zufrieden und angeregt durch die Musik, beendeten wir diesen schönen Tag.

Nach Frühsport und Frühstück erwartete uns am 4. Tag unserer Reise die Fahrt nach Schloß & Park Pillnitz. Schön unser Spaziergang durch den Park. Grandios die Pillnitzer Kamelie und ihr gläsernes Winterquartier.

Durch den weitläufigen Park wanderten wir zum Anlegesteg an der Elbe. Hier begann unsere Raddampferfahrt nach Königstein. Eine großartige Landschaft entlang des Flusses. Das Elbsandsteingebirge zeigte – sonnenbeschienen – die Farbschattierungen der Felsen.

Unser Bus stand bereit, um uns zur Festung Königstein zu bringen. Bequem mit einem Fahrstuhl erreichten wir die Burganlage. Entlang der Festungsmauer konnten wir die Landschaft der Sächsischen Schweiz bewundern. Ein schönes Stückchen Erde. Im Keller-gewölbe innerhalb der Burganlage befindet sich ein beachtlich tiefer Brunnen; 152, m tief. Ein bisschen unheimlich. Bevor wir uns auf den Rückweg machten, stärkten wir uns in der Burgschänke.

Unser Abendessen nahmen wir im „Waldschlößchen“ der ältesten Aktien-brauerei, ein. Wie immer, wurden wir mit vorzüglichen Speisen bedient.

Hier erwiesen wir dem Organisator dieser Traumreise unsere Referenz. Mit Gesang und entsprechender Huldigung, bedankten sich die Untertanen bei ihrem König, Rudolf dem Ersten, für die reichlichen Zuwendungen und Leistungen zum Wohle seines Volkes.

Nach den ausgiebigen Feierlichkeiten brachte uns unser Fahrer Jürgen wohlbehalten in das Hotel zurück.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Leipzig. Der Besuch der „Nikolaikirche“ war ein Erlebnis. Die Vorstellung, daß von dieser Kirche die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands ausging, stimmte sehr nachdenklich. Die Kirche hat eine ungewöhnliche, schöne Architektur. Die Farben und die Säulen bleiben in Erinnerung.

Zum Mittagessen gingen wir durch Leipzig – viele Eindrücke rechts und links – in den legendären „Auerbachkeller“. Das war, bedauerlicherweise, das letzte, gemeinsame Essen auf dieser perfekt organisierten Reise .

Vollgestopft mit Eindrücken und gutem Essen traten wir die Heimreise an. Unser Fahrer Jürgen fuhr uns vorbildlich und sicher, wie auf der gesamten Reise, nach Brauweiler zurück.

Auf Wiedersehen und eine gute Zeit.

Karin Buchholtz